ONLY CLIMBERS KNOW, WHAT CLIMBERS NEED“ Stefan Glowacz

red chilli

Red Chili Athleten

Stefan Glowacz

Stefan Glowacz

DER KLETTERPROFI UND MITGRÜNDER VON RED CHILI, HAT DAS KLETTERN FÜR SICH UM DIE DIMENSION ABENTEUER ERWEITERT.

Mit einer Segelyacht kreuzte er in der Antarktis um Eisberge und durchstieg die 900 Meter hohe Felswand des Renard Towers über eine neue Route im 9.Grad. “By fair means” paddelte er mit dem Kajak durch wilde Fjorde in Grönland um an gottverlassenen Granitpfeilern die Ideallinie zu suchen. Doch auch bei harten On-Sights und langen Sportkletterrouten scheint ihm die Power nie auszugehen. Seine dabei gewonnenen Erfahrungen fließen direkt in die Weiterentwicklung der Red Chilis ein.

DOCH VON ANFANG AN

Im Grunde hatte Stefan Glowacz gar keine andere Wahl, als einer der erfolgreichsten Alpinisten zu werden. Früh nahmen ihn seine Eltern mit in die Berge, jenes Terrain, das später seine Heimat werden sollte, und wenn er heute über seine frühkindliche Prägung redet, scheint der Weg geradezu vorbestimmt gewesen zu sein: „Ich bin ja schon als Kind jeden Felsblock hoch, wenn ich mit den Eltern beim Wandern war.” Die Faszination Felsblock hat ihn nicht mehr losgelassen, und auch wenn die Felsen immer steiler wurden, und das Terrain um sie herum immer unwirtlicher, blieb die Motivation letztlich immer die Gleiche: Aufwärts in die Herausforderung.

VOM KLETTERN ZU EXPEDITIONEN

Es ist diese Mischung aus Demut, kindlicher Abenteuerlust und unbeschreiblichem Stolz, die Glowacz, Jahrgang 1965, noch heute immer wieder in die entlegenen Orte der Erde treibt. Wenn ihm auch seine Eltern die ersten Schritte ins Abenteuer wiesen, so war es doch sein Ehrgeiz, der ihn später zum Allround-Kletterer und Self-Made Unternehmer werden ließ.

Und ob nun Wettkampfkletterer, Abenteurer, Unternehmensgründer oder Referent – der einfache Weg war nie sein Ding, sondern vielmehr die Fähigkeit, das Ungewöhnliche zu meistern. Stefan Glowacz ist Vater von Drillingen.

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Natacha Jagd

Natacha Jagd

Ich bin ein extrem motiviertes Mädchen aus Dänemark und klettere nun schon 10 Jahre. Ich heiße Natacha und bin 20 Jahre alt.

Meine größte Leidenschaft ist Klettern, genauer gesagt Sportklettern in der Natur. Es ist gar nicht so einfach, aus Dänemark zu kommen und gleichzeitig leidenschaftliche Kletterin zu sein, da wir keine Berge oder Felsen haben. Aber das gibt mir einen guten Grund, noch mehr zu verreisen.

In den letzten Jahren hat sich für mich und mein persönliches Klettern viel getan, vor allem das letzte Jahr war spannend, emotional und toll! Ich bin die erste Frau in Dänemark, die jemals 8b und 8b+ klettern konnte.

Die Zahl an sich ist nicht die einzige Sache, die mich motiviert, aber dennoch hilft sie mir, Ziele zu setzen und mich selbst herauszufordern. Doch letztendlich ist das Schönste am Klettern, Spaß zu haben. Genau aus diesem Grund habe ich beschlossen, das dänische Nationalteam zu verlassen. Von mir wurde erwartet, Geld und viele Reisen in die Wettkämpfe zu investieren, aber ich habe schnell gemerkt, dass ich das Geld und die Momente viel lieber in meine eigenen Reisen und in mein eigenes Klettern stecke. Dort sah ich so viel Potential, Glück und Wert.

Neben dem Sportklettern in der freien Natur, nehme ich jedoch immer noch an nationalen Wettkämpfen teil. Ich mag die Szene und die Leute sehr. Seitdem ich 15 Jahre alt bin, gehöre ich zu den Top 3 Mädels in der dänischen Kletterszene.

Ich lache viel und liebe es, mit Leuten zusammen zu sein. Man sieht mich sehr oft in den dänischen Kletterhallen, wo ich 5 Mal die Woche trainiere.

Im Moment lebe ich in Odense und studiere dort Physiotherapie. Mein Traum ist es, bald in Spanien zu leben. Dieser Traum schein gar nicht so weit entfernt, da mein Papa neulich Land in Spanien gekauft hat, um einen Campingplatz für Kletterer zu eröffnen. Vielleicht sieht man sich ja dann mal!

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Christoph Gabrysch

Christoph Gabrysch

BIOGRAPHIE UND WERDEGANG

Ich bin Christoph Gabrysch und klettere schon mehr als mein halbes Leben lang. Angefangen hat alles bei einer Geburtstagsfeier mit Klettern im Jahr 1996, dem Gründungsjahr von Red Chili. Seit diesem Tag bin ich begeistert vom Klettersport, der mich inzwischen durch die halbe Welt geführt, mir viele Freunde und unzählige Erlebnisse beschert hat.

Klettern ist für mich weit mehr als nur ein Sport, den man in seiner Freizeit nebenher betreibt. Aus der Zeit am Fels oder in der Halle ziehe ich meine Energie für den Alltag, der das Leben sonst prägt. Selbst nach 20 Jahren ist die Freude immer noch riesig groß, wenn ich einen neuen abgefahrenen Zug schaffe, oder eine neue Route bewältige. Das macht für mich das Klettern aus: Der Reiz immer wieder etwas Neues zu sehen oder zu machen. Klettern eben, immer anders und immer neu.

Mit Red Chili verbindet mich inzwischen eine über zehnjährige Freund- und Partnerschaft. Anfangs als gesponserter Athlet, inzwischen als Mitarbeiter in der Produktentwicklung. Ich bin sehr stolz darauf, die Entwicklung des ATOMYC von Anfang an mit begleitet und vorangetrieben zu haben.

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Philipp Hans

Philipp Hans

Biographie 

Wer bin ich? Das ist gar nicht so einfach zu sagen. Fangen wir so an: Ich heiße Philipp Hans. Ich klettere eigentlich schon immer und zusammen mit meinem Bruder ergeben wir die “Hans-Buam“. Zwar klettere ich nach wie vor auf nationaler Ebene Wettkämpfe, aber lange nicht mehr so intensiv wie früher. Ich habe für mich begriffen, dass das Klettern mir mehr geben muss als nur schwere Züge an kleinen Griffen auf 2 Meter Höhe. Ich will alles machen, egal ob schwer klettern oder bouldern. Ich will raus an den Fels, an hohe Wände, möchte Trad Klettern, Eisklettern, Alpin klettern,… Alle Facetten des Kletterns eben, denn diese Vielfältigkeit zeichnet unseren Sport doch gerade aus. Klar manche Menschen sehen klettern als Alternative zum Fitnessstudio, aber für mich ist Klettern mehr: Es ist ein Lebensstil. Es ist abends mit seinen Freunden am Feuer sitzen, es ist gemeinsam in der Wand hängen und sich fürchten, es ist Vertrauen und Liebe. Das bin ich. Und ich bin sehr, sehr froh und glücklich von Red-Chili unterstützt zu werden denn diese Marke verkörpert genau das was ich für das Klettern empfinde.

 

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Moritz Hans

Moritz Hans

Mein Name ist Moritz Hans und man könnte sagen, dass ich im Moment Profikletterer bin. Neben dem vielen Klettern arbeite ich im Kletterzentrum Stuttgart, bespaße Kinder bei ihren Geburtstagen, schenke Bier aus, koche Kaffee und stehe hinter der Theke. Alles Dinge die ich wirklich gerne mache.

Ich bin im Jahr 96 geboren und hab mich seit dem durch sämtlich Sportarten von Schwimmen über Turnen bis zum Fußball gearbeitet. Das Wellenreiten, Ski fahren und Snowboarden sind dabei neben dem Klettern bei mir hängen geblieben und sind immer noch ein großes Hobby.

Unser Vater war es, der meinen älteren Bruder Philipp und mich anfangs mit zum Klettern genommen hat. Wir sind also wie viele Andere in diesen Sport hineingewachsen. Anfangs war das Klettern nur ein Hobby für uns, verbunden mit vielen Tränen, weil es doch nicht immer so klappte wie man es sich vorstellte. Nach und nach wurde das Hobby zu UNSEREM Sport und zu unserer Familie. Wir trainierten mehr und mehr, gingen auf Wettkämpfe und haben uns so langsam hochgearbeitet. Angefangen mit Kids Cups über Deutschland Cups bis hin zu den ganz großen beim Welt Cup im Bouldern.

Neben den vielen Wettkämpfen finde ich trotzdem meistens die Zeit mit Freunden raus zu fahren und Urlaubsreisen überall auf dieser Welt zu erleben.

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Helena Waltz

Helena Waltz

Ich bin 14 Jahre alt und klettere seit ungefähr 13 Jahren.

Klettern ist für mich eine natürliche Fortbewegungsart wie laufen.

Dementsprechend beschäftige ich mich damit, seit ich meine Bewegungsrichtung selbst bestimme.

Klettern ist für mich Spaß, Spiel, Freude, zunehmend aber auch Auseinandersetzung mit mir selbst. Eine Route an der Leistungsgrenze ist kein „battle with the wall“ es ist ein „battle with myself“.

Ich liebe es, Zielstrebigkeit und Spaß zu vereinen. Gibt es etwas Schöneres als das, was man liebt, mit Engagement und Enthusiasmus voranzutreiben?

Klettern ist für mich Lebensstil. Natur, Freunde, die Klettergruppe – das gehört vollständig zusammen. Gemeinsam am Lagerfeuer den Tag ausklingen lassen.

Ich freue mich sehr über die Unterstützung von Red Chili. Dort sieht man die Dinge genauso und bietet daher Ausrüstung aus Spirit geboren, für diesen Lebensstil gemacht.

Duygu Haug

Duygu Haug

Magisch und abenteuerlich – so würde ich wohl meine ersten Klettererlebnisse beschreiben. Das ist jetzt schon 20 Jahre her, aber meine Leidenschaft fürs Klettern ist immer noch genauso intensiv wie damals. Bis vor 5 Jahren habe ich noch Istanbul gelebt, hatte einen Vollzeit-Job und hab mich aber nur dann wirklich lebendig gefühlt, wenn ich klettern konnte. Auch wenn mich der Adrenalinrausch gepackt hat, war das Klettern noch mehr eine Reise zu mir selbst, eine Reise der Selbstentdeckung. Auf einmal konnte ich mich in eine andere Welt beamen. Als ich 1998-1999 mit dem Klettern anfing, gab es in der Türkei nur wenige Kletterinnen. Es gab niemanden, der mich hier inspirierte. Nur zu den internationalen Kletterinnen, die ich aus den Zeitschriften kannte, konnte ich aufschauen und sie bewundern, aber es hat sich doch irgendwie weit weg angefühlt.

Die beste Kletterin der Welt zu werden, war nie mein Ziel, jedoch das Beste aus mir selbst heraus zu holen schon. Dieser Ehrgeiz und dieser tiefe Wunsch haben mich immer wieder herausgefordert, an meine Grenzen zu gehen und auch öfters mal meine „comfortzone“ zu verlassen. Dieser Drang, das Beste aus mir herauszuholen, haben mich dann auch dazu gebracht, die erste türkische Kletterin zu sein, die 8b+ Routen entdeckte und auch kletterte.

Eine Mischung aus Gefühlen macht jede Route besonders für mich – glücklich sein, versagen, Erfolg und Abenteuer. Jedoch ist Klettern nicht nur eine emotionale Reise, es ist genauso eine reale Reise. Es führt mich zu den wunderschönsten Orten.

Zur Zeit lebe ich in Geyikbayiri, das Zentrum türkischen Kletterns. Dort arbeite ich im JoSiTo Camp mit und für Kletterer. Im Sommer verreise ich mit meinem Mann und unserem Bus für 3 Monate durch die Welt. Wo auch immer wir gute Klettergebiete finden, genießen wir das Leben. Freunde treffen, neue Felsen entdecken und körperlich und geistig Alles geben – so liebe ich mein Leben. Red Chili passt perfekt in dieses Puzzle. Danke, dass ich Teil dieser Familie sein darf.

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Kim Marschner

Kim Marschner

 

Ich heiße Kim und klettere seit ich laufen kann. Am Fels und in der Halle.

Früher war ich fast jedes Wochenende mit meinen Eltern zum Felsklettern unterwegs, doch seit ich mit dem Wettkampfklettern angefangen habe, treibe ich mich meistens in den Kletterhallen rund um Stuttgart herum.

Verzichten auf das Gefühl von kaltem Fels auf den Fingern möchte ich jedoch nicht, daher stehen immer wieder Urlaube an, bei denen ich kletternd die Welt entdecke.

Meine ganz besondere Reise war im Herbst 2016, als ich mit Moritz Hans für drei Monate in Amerika war.

Mein ganzes Herz hat jedoch nicht schon immer fürs Klettern geschlagen. Auf dem Weg dorthin habe ich eigentlich alle Sportarten, die man sich so vorstellen kann, ausprobiert. Glücklich war und bin ich allerdings nur an der Wand.

 

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Stefan Schmieg

Stefan Schmieg

Ich heiße Stefan, komme aus Schwäbisch Hall und klettere seit ich ein kleines Kind bin.  Geboren bin ich 1999. Ich verbringe meinen Alltag mit einer Ausbildung zum Mechatroniker und Training. Leider ist dazwischen wenig Platz für andere Hobbys wie Skifahren oder im Sommer mal ins Freibad zu fahren. Macht aber nichts, da mein ganzes Herz fürs Klettern schlägt! Angefangen hat meine „Karriere als Kletterer“ im Urlaub mit den Eltern. Es hat sich dann vom „Training“ in einer alten Scheune bis hin zum Titel des deutschen Jugendmeisters 2016 entwickelt. Mir gefällt an den Wettkämpfen besonders die Anspannung und Aufregung vor dem Finale. Wenn man nur auf diese eine Sache fokussiert ist und alles gibt. Einfach geil!

Meinen ganzen Urlaub verbringe ich mit Klettern und Bouldern an verschiedenen Felsen in ganz Europa . Das ist eine tolle Abwechslung zum Alltag am Plastik. Besonders angetan hat mir das Frankenjura. Die meist kurzen Touren mit seinen vielen Fingerlöchern kommen mir sehr entgegen. Auch nicht zu verachten ist das fantastische Essen dort.

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Luke Brady

Luke Brady

Luke kommt aus Asheville, North Carolina, USA. Von klein auf war er immer draußen in der Natur. Mit 11 Jahren wanderte er mit seinem Vater und Bruder 7 Monate den Appalachian Trail (3.100 km an der Ostküste der USA von Georgia bis Maine) und war auch sonst jede Minute draußen in der Natur. Er fing 2006 mit dem Klettern an und das gleich an schlecht abgesichertem Riss und Plattenkletterei beim Trad Climbing. Nach dem ersten Jahr voller wilder Kletterabenteuer war es für ihn an der Zeit, in die Halle zu gehen, um zu trainieren.

Nach 1,5 Jahren Klettern stand die Red River Gorge in Kentucky auf der Hitliste. In weniger als einer Woche konnte er seine Tickliste von 5.12 auf 5.13b erhöhen und der erste 7c+ Boulder ließ nicht lange auf sich warten. Ein Jahr später zog es ihn mit seiner zukünftigen Frau Katrin nach Deutschland. Sehr viel Motivation und Leidenschaft führten zu der Idee, das Hobby Klettern in der Ferne zum Beruf zu machen. Nachdem er die Ausbildungen zum nationalen Routenbauer, Trainer C Wettkampfklettern und Industriekletterer absolviert hatte, bekam er das Angebot, in Heidelberg eine Boulderhalle zu designen und zu bauen. Zwei Jahre später eröffnete er dann seine eigene Boulderhalle „RockTown“ in Kaiserslautern. RockTown veranstaltet seit 5 Jahren die Rheinland-Pfalz Meisterschaften im Bouldern und gewann die Hardmoves Boulder League in 2013.

Wenn man Luke nicht im RockTown oder mit seinen 2 Söhnen Elias und Noah antrifft, dann ist er irgendwo im Wald beim Boulder suchen.

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Naema Götz

Naema Götz

Biographie 

Ich heiße Naema Götz und bin begeisterte Yoga- und Kletterlehrerin in München und Arco (Italien). Meine Leidenschaft für Bewegung und Abenteuer konnte ich zu meinem Beruf-(ung) machen, um Freude und Enthusiasmus, egal bei welchem Tun, weiterzuvermitteln.

Während meines Ethnologie-Studiums begegnete mir der Yogalehre erstmals in den philosophischen Konzepten des tibetischen oder indischen Buddhismus und bin seitdem  sehr fasziniert.

Seit 2010 arbeitete ich als Ski-, Yoga- und Kletterlehrerin in den Alpen. Yoga in seiner Ganzheitlichkeit, Körper und Geist zu verbinden, ist eine fantastische Ergänzung zum Alpin- und Klettersport und ein Leben ohne diese wunderbaren Momente für mich nicht vorstellbar.

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Christian Schlesener

Christian Schlesener

Christian, ein echtes Münchner Kindl, ist seit seiner Kindheit den Bergen verbunden. Er beginnt seine ersten Kletterversuche im Grundschulalter. Sein Lieblingsspielplatz neben der Schule wird der Münchner Traditionskletterspot Buchenhain. Es dauert jedoch nicht lange und er folgt dem Ruf der alpinen Herausforderungen.

Mit 16 Jahren klettert er die „Pumprisse“ im Wilden Kaiser, darauf folgt mit 18 eine wilde Solobegehung von „Spiel der Narren“ 10- (Wilder Kaiser), mit 20 bezwingt er mit einem Innenschuh und einem Steigeisen die Eiger Nordwand (Mailänder, Nicholas (2006): Im Zeichen des Edelweiß). Nachdem er die heimische Kletterwelt gründlich auf den Kopf gestellt hat, zieht es ihn ins Ausland. Ziel der Begierde ist das Yosemite Valley mit seinen gigantischen Granitwänden. Mescalito, Zodiac und Shield sind nur ein kleiner Einblick in sein Tourenbuch. Nach dem immersonnigen Californien verschlägt es ihn an den kältesten Berg der Welt, den Mount Mc Kinley.

Mit 22 eröffnet er in München einen kleinen Kletterladen, den „Bergbaron“ – Hotspot deutscher Spitzenkletterer.

Doch seine Leidenschaft treibt ihn raus an die Felsen und ins Eis. Es folgen erste Onsightbegehungen im oberen 9. Schwierigkeitsgrad. Auch die erste WI7 (Klammbaam, Garmisch) geht auf sein Konto. Während dieser Zeit ist er auch Mitglied der deutschen Kletternationalmannschaft. Doch neben dem Wettkampfklettern gilt seine Vorliebe immer noch den alpinen Schauplätzen der Welt. Somit folgen diverse Expeditionen und Erstbegehungen. Während dieser zahlreichen Expeditionen absolviert er noch die Prüfung zum staatlich geprüften Berg- und Skiführer, wird 2003 bester Deutscher bei der Ice Climbing Championship in Saas Fee und erzielt 2006 den ersten Platz bei der Bergführer Weltmeisterschaft.

Seine große Liebe sind die vielen Facetten der Bergwelt, doch seine wahre Liebe ist seine Frau Nina, mit der er seine Leidenschaft zu den Bergen teilt.

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Nina Schlesener

Nina Schlesener

Geboren am 03.02.1984 in Berchtesgaden. Aufgewachsen mitten in den berchtesgadener Alpen auf der elterlichen Berghütte. Von da aus habe ich als Kind die Berge lernen und lieben gelernt.

Nachdem ich in meiner Jugend alle Gipfel auf ihren Normalwegen erklomm, habe ich mit 18 Jahren die Leidenschaft für’s Klettern entdeckt und sie hat mich bis heute nicht losgelassen.

Schon bald war mir klar, ich will mir mein Hobby zum Beruf machen.

Der Wunsch Bergführer zu werden, wurde auf der Berghütte meiner Eltern nur geschürt, wenn sich die Bergführer im Sommer auf der Hütte eingefunden haben, um am nächsten Tag mit ihren Gästen klettern zu gehen. Zielstrebig, wie ich war, verfolgte ich mein Vorhaben, so schnell wie möglich Bergführer zu werden, konsequent. Gesagt getan, schaffte ich auf Anhieb die Aufnahmeprüfung und konnte als jüngste Bergführerin Deutschlands und mit einer Rekordzeit von 2 Jahren meine Ausbildung zur staatlichen Berg- und Skiführerin erfolgreich abschließen.

Während der Winterausbildungszeit zum Bergführer 2011, verschrieb ich mich noch einer anderen Leidenschaft, dem wettkampfmäßigen Eisklettern.

Bereits an meinem ersten Wettkampf, beim Eisklettercup in Kandersteg, konnte ich mir neben Ines Papert (der fünffachen Eiskletter Weltcupsiegerin) den dritten Platz erklettern. Das spornte mich nun richtig an und auf den darauffolgenden Eisklettereuropacups konnte ich mir einen 1. Platz in Fieberbrunn, sowie einen 2. Platz in Unken und einen erfolgreichen 3. Platz im Gesamteuropacup Ranking holen.

Doch meine eigentliche Leidenschaft gehört den Bergen und ihren alpinen Herausforderungen.

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Mirit Heyden

Mirit Heyden

Ich bin Mirit, werde aber eigentlich von allen nur Mile genannt und wohne in Metzingen mit kargen Kalkfelsen direkt vor der Haustür. Das Kletterfieber hat mich relativ spät erwischt, aber seitdem ist es nicht mehr aus meinem Leben weg zu denken.

Ich habe schnell für mich entschieden, dass Klettern in der Halle nur zum Training da ist und der eigentliche Sport draußen an den Felsen stattfindet. Mit der Zeit habe ich mich aufs Bouldern konzentriert, da mich abgefahrene und schwere Züge reizen. Ich liebe es, wenn man sich überhaupt nicht vorstellen kann wie ein Boulder oder Zug gehen soll und auf einmal findet man eine Lösung.

Es ist aber nicht nur der Sport an sich. Ich liebe das Leben drum herum. Man ist schon direkt nach dem Aufstehen draußen in der Natur an der frischen Luft. Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen die kühle Nacht vertreiben und der Kaffeeduft den Bulli erfüllt, dann fängt der Tag richtig an. Ich genieße diese Art zu leben, es ist eine ganz eigene Freiheit. Das Schöne ist, dass man auf das Nötigste reduziert wird und dabei einfach glücklich sein kann.

Ich bin sehr naturbezogen und habe großen Respekt für das ganze System. Ich bin Geoökologin und habe innerhalb meines Studiums viel über die feinen und oft sehr sensiblen Kreisläufe in der Natur gelernt. Mich faszinieren die Prozesse und wie alles voneinander abhängt. Mir tut es wirklich im Herzen weh, wenn ich sehe, dass die Menschen diesen Blick verloren haben. Daher finde ich es auch sehr wichtig, dass die Menschen wieder raus in die Natur gehen. Nur durch das Erleben können die Menschen wieder diese Liebe gewinnen und dadurch wieder lernen, zu respektieren und zu schützen.

Ich lebe in einer typischen Kletterbeziehung: wir haben einen alten Bulli, der uns viel Freude bereitet, wenn er läuft und einen tollen Hund. Mein Hund ist einfach die Beste, sie wird von allen ganz lieb „mein Schatten“ genannt und Jeder weiß, dass es besser ist, uns nicht zu trennen.

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Stefan Kuntnawitz

Stefan Kuntnawitz

Schon als Kind hatte ich den Traum einmal als Kletterer in einer ausgesetzten Wand in großer Höhe zu stehen, um dort den Nervenkitzel und die Freiheit zu spüren. Also begann ich im Alter von 15 Jahren mit dem Klettern … Und 6 Jahre später stand ich zum ersten Mal an den Nordwänden der 3 Zinnen, um mir diesen Traum mit der Comici zu erfüllen (damals noch mit sehr sehr viel Nervenkitzel…). Seit dem war mein Schicksal besiegelt und das Klettern wurde ein Teil von mir.

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Fritz Miller

Fritz Miller

Hallo! Ich darf mich hier mit ein paar Zeilen vorstellen: Ich heiße Fritz Miller, geboren 1984 in Reutlingen, wo ich noch immer lebe. Zumindest zum Teil, denn das Leben als Bergführer und Alpinist bringt es mit sich, dass man viel auf Achse ist. Zum Klettern und Bergsteigen kam ich, weil etwas wie eine große Faszination für die steile Welt in mir verankert ist (und durch ein paar Zufälle). Sicher ist es viel zu früh für ein Fazit. Aber wenn ich auf meine mittlerweile gut 20 Kletterjahre zurückblicke, denke ich, dass ich den Bergen und Wänden viel zu verdanken habe. Sie haben mich immer wieder dazu gebracht, über mich hinauszuwachsen, und mich mit der Zeit – es hat etwas gebraucht – Respekt und Bescheidenheit gelehrt. Auf der anderen Seite stehen immer noch: Tatendrang, Feuer, Ehrgeiz. Irgendwo dazwischen bewege ich mich, und es ist für mich die vielleicht größte alpine Herausforderung, einen guten Weg zu finden. Was gibt es sonst noch zu sagen? Ich möchte allen danken, die mich unterstützt und mir geholfen haben, die mich begleitet und auf mich aufgepasst haben. Besonders meinem Schutzengel, der immer wach war.

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Bibiana Zaes

Bibiana Zaes

Mein Name ist Bibiana Zaes. In meiner Kindheit und Jugend spielte Sport immer eine sehr große Rolle in meinem Leben. Ich habe alles ausprobiert und liebte vor allem Volleyball, Karate und Segeln, aber erst als ich die Berge und Klettern entdeckte, hatte ich das Gefühl, angekommen zu, mich wirklich wohl gefühlt. Da ich in kurzer Zeit einen großen Fortschritt im Bouldern gemacht habe, fokussierte ich mich erstmal darauf. In weniger als einem Jahr gelang es mir ohne regelmäßiges Traning, 7c Boulder zu klettern, was mich sehr glücklich machte. Schwierigkeitsgrade sind für mich einerseits nur eine Nummer, aber ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, es motivierte mich nicht. An meine Grenzen zu stoßen, mich selbst zu spüren, neue Erfahrungen machen, neue körperliche Empfindungen – all das schätze und liebe ich so sehr am Klettern.

Auch Laufen und Bergsteigen sind für mich neben dem Klettern zwei Dinge, die ich mir nicht mehr aus meinem alltäglichen Leben wegdenken kann. Sie entspannen und fordern mich zugleich.

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Hans Radetzki

Hans Radetzki

Entfernter Verwandter: „Hans, was machst du jetzt eigentlich?“

Hans: „Ich gehe viel klettern, verdiene mit dem Routenschrauben mein Geld, produziere das ein oder andere Video und bin viel am Reisen…“

Entfernter Verwandter: „Ja, aber was machst du wirklich?“

 

Diesem klassischen Frageszenario bin ich des Öfteren ausgesetzt. Natürlich impliziert erstere Frage immer den Wunsch meiner Mitmenschen,  ich solle endlich einmal etwas „Richtiges“ studieren oder arbeiten – Sorry Leute, bis jetzt noch nicht.

Seit ich im Frühjahr 2014 mein Abitur gemacht habe, bin ich eigentlich mehr oder weniger als kletternder Dirtbag unterwegs. Als erstes erfüllte ich mir einen langen Traum und reiste für ein Jahr um die Welt – Indien, Thailand, Taiwan, Australien, Neuseeland und Südafrika. Ob die chaotische Kultur in Indien, der sorglose Hippie-Lifestyle im malerischen Tonsai, ein Meditationskurs in Neuseeland, die orange glühende Taipan Wall in den Grampians oder die unzähligen netten Leute, die ich in jedem Land kennenlernen durfte – nach meiner Reise war es mir ganz und gar nicht danach, schon wieder irgendwelchen Lehrern oder Professoren zuhören zu müssen. Also verschob ich den Gedanken an ein Studium erst einmal in die fernere Zukunft.

Natürlich wollen selbst günstigere Reisen wie in die Türkei, nach Spanien oder ins Magic Wood irgendwie finanziert werden. Und so kam ich dazu, das Routenschrauben als Beruf etwas ernster zu nehmen. Wenn ich also nicht gerade kletternd unterwegs bin, dann baue ich für einige Hallen Süddeutschlands Routen. Das führt oft dazu, dass ich de facto mehr Nächte in meinem selbst ausgebauten Bus verbringe, als daheim.

Seit neustem habe ich noch ein weiteres Hobby von mir beruflich ausgebaut: Ich produziere Videos für andere Leute. Klettervideos, Imagefilme, Commercials, was auch immer… Es gibt mir einen guten kreativen  Ausgleich zum Klettern.

Hört sich nach einem tollen Aussteigerleben an, oder? Ja, es ist schon cool und vor allem ein riesiges Privileg. Doch auch ich habe manchmal keine Lust mehr auf das ewige Geschwätz über Bedingungen, Beta und die allerneusten Sends… Das Leben bietet einfach deutlich mehr.

Wo wir auch bei meiner Motivation für den besten Sport der Welt wären: klar möchte ich stärker werde und härtere Routen klettern. Aber meine Hauptmotivation ist das globale Netzwerk von unheimlich inspirierenden Leuten, die ich ohne das Klettern nie kennengelernt hätte. Und natürlich der Lebensstil. Unter reisenden Kletterern spielen materielle Dinge wie Job, Auto, Haus etc. eine untergeordnete Rolle. Was zählt, ist möglichst frei und ungebunden mit so wenig wie nötig Geld so lange wie möglich an den Felsen der Welt unterwegs sein zu können. Go climb a rock!

Diese Lebensphilosophie vertritt auch Red Chili. Deshalb freue ich mich darüber, nun durch die Schoten des charmanten Unternehmens aus dem beschaulichen Löchgau unterstützt zu werden.

So, nun sollten auch entfernte Verwandte einen groben Eindruck davon gewonnen haben, was ich „wirklich mache“. Wie lange dieser Lifestyle noch währt? Ich weiß es noch nicht so genau. Ein Plan ist es, ein Design Studium in Nürnberg anzufangen (und das sage ich jetzt nicht nur, um meine Oma zu beruhigen, sollte sie diesen Text über irgendwelche Umwege zu lesen bekommen).

Aber bis dahin: See you out there on the rocks!

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Katrin Brady

Katrin Brady

Mit 5 Jahren bezwang Katrin ihren ersten großen Klettersteig mit der Pisciadu Route in den Dolomiten. Nach einigen Jahren spielerischem Klettern an den Klassikern in der Pfalz wandte sie sich mit 14 Jahren auch dem Wettkamfklettern zu.

Katrin wurde drei Mal in Folge Deutsche Jugendmeisterin und sicherte sich so auch fortlaufend einen Platz im Nationalkader. Sie platzierte sich mehrmals unter den Top 5 bei Europäischen Jugendcups und den Jugendweltmeisterschaften. Ihre Motivation ging aber weit über das Klettern hinaus, als sie in München Technologie- und Managementorientierte BWL studierte. 2005 und 2010 sicherte sie sich auch den Deutschen Vizemeistertitel im Bouldern. Nachdem sie ihr Studium abgeschlossen hatte reiste sie quer durch die USA und Kanada um in einigen der besten Boulder- und Klettergebiete wie Yosemite, Squamish und der Red River Gorge ihr Limit zu testen.

Die Arbeit zog sie schließlich für ein Jahr in die Blue Ridge Mountains in North Carolina, wo sie sich beim Abknipsen der Projekte der Locals schnell einen Namen machte. Einige Monate später traf sie dort auch ihren zukünftigen Ehemann Luke Brady und ihren Hund Sandie. 2008 zog es die beiden dann nach Deutschland, wo sie dann gemeinsam die Boulderhalle „RockTown“ in Kaiserslautern eröffneten. Nach der Geburt von Sohn Elias im Jahre 2014 wurde Katrin schnell wieder fit und kletterte Fantoman, 7c in Cresciano und die 7c+ Tim the Wizard in Rumbling Bald, North Carolina, noch lange vor Elias 1. Geburtstag.

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Tobias Recktenwald

Tobias Recktenwald

Tobi kommt ursprünglich aus einem kleinen Ort im Saarland, mit Beginn seines Studiums wurde dann Kaiserslautern zu seiner neuen Wahlheimat. Tobi hat bereits viele verschiedene Sportarten ausprobiert, unter anderem Surfen, Lacross und Fußball; mit seinem Umzug nach Kaiserlautern entdeckte er seine  absolute  Leidenschaft für das Bouldern und Klettern. Kaiserslautern bietet sowohl Indoor mit dem RockTown sowie Outdoor mit der Pfalz einen perfekten Standpunkt zum Klettern und Bouldern.

Durch seinen guten Freund und Mentor Luke Brady kam Tobias zu einer weiteren Leidenschaft: dem Routenbau. Hier interpretiert er Bewegungen, kreiert Rätsel und kann seine Kreativität voll ausleben. 2015 hat er die Landesroutenbauer-Lizenz abgeschlossen und im Jahr 2016 wurde er Nationalerroutenbauer für das Bouldern. Sofern er nicht wegen dem Routenbau auf Reisen ist, findet man ihn in den Bouldergebieten Europas oder auf der Suche nach guten Wellen an der europäischen Küste.

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Luise Raab

Luise Raab

Ich heiße Lulu. Bin 24 und vielleicht zu alt für diesen Spitznamen. Mein erstes Paar Kletterschuhe habe ich zu meiner Kommunion bekommen. Heute trage ich meine Kletterschuhe nicht mehr zum Tüllkleid,sondern einfach immer, wenn ich kann. Am liebsten draußen. Angefangen mit Klettern habe ich allerdings an den Strukturwänden der Frankfurter Kletterhalle. Nach einiger Zeit im Wettkampfgeschehen, klettere ich mittlerweile vorzugsweise an der frischen Luft, bei Vogelgezwitscher und mit Blümchen um mich rum. Am Seil fühle ich mich am wohlsten und die Liste der Routen, die ich noch klettern möchte ist viel zu lang für dieses Profil. Allerdings kann ich verraten, dass sie ziemlich frankenlastig ist. In den letzten Jahren bin ich aber auch immer wieder zum Bouldern unterwegs, vor allem in der kalten Jahreszeit. Egal ob Bouldern oder Klettern, es gibt noch genug zu sehen und zu tun, hoffentlich auch hin und wieder außerhalb Europas.

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